Dystopie.

Veröffentlicht auf von Knöpfchen.

Das Ideal, diese Vorstellung von einem Zustand, der der beste überhaupt sei, ist  etwas so Vergängliches.                            

 

Etwas so Vergängliches wie die Fröhlichkeit, das Glück und die Perfektion meines Eindruckes von dir. Konnte noch vor einiger Zeit ununterbrochen von dir erzählen, deinen Geschichten lauschen oder bei dem Gedanken an dich lächeln. Doch mit jedem Augenblick verwandelt sich das Vermissen deiner Person in ein Gefühl von Unbedeutsamkeit. Weiß nicht mehr, welches deiner zwei Gesichter ich zu lieben vermögen soll, denn die Gabe des Verebbens aller Gefühle lässt mich taumeln. Der leichte Wind, zieht schwere Lasten mit sich fort. Du jedoch, legst sie bei mir ab und verschwindest mit der Erwartung, ich würde dir jegliche Sorgen in das Empfinden von Glück verwandeln.  Selbst im tiefsten dunklen Wald, findet man eine Lichtung. Du jedoch verdeckst die Zuversicht in mir mit deinem Schatten, bis das Pflänzchen der Hoffnung elendig verkümmert. Die Bemühungen meinerseits, die Aufmerksamkeit deines Herzen in Form  von Liebe zu erhaschen, gebe ich nun auf. Denn wenn man allein an der Aufrechterhaltung  der Gefühle festhält, verliert man irgendwann den Glauben an der Kraft seiner eigenen Seele. Ich lasse dich weiterziehen, lasse dich fort gehen –ohne mich. Weil ich weiß, dass du dich nicht mehr zu mir umdrehen würdest.. weil ich weiß, dass du keinen deiner Gedanken an mich verschwenden würdest und weil ich weiß, dass mein Platz in deinem Herzen längst nicht mehr existiert. Du sagtest zu mir, dass es keinen Abschied geben wird. Doch unsere Begegnung endet nun.  Eines Tages wird der Schrei der Verzweiflung mich nicht mehr wecken und die Sehnsucht nach deiner Nähe wird, zusammen mit meinem Glauben an das Bestehen von  der Ewigkeit, verbrennen.

 

Das ekelhafteste an der ganzen Situation ist, dass du nicht nur so tust –nein, dir ist wirklich alles egal.

Und wie immer schweigst du.

 

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