Schachmatt?

Veröffentlicht auf von Knöpfchen.

Du warst unbesiegbar, unverwundbar -du warst unantastbar.
Doch jetzt werde dir dabei zusehen, wie du schmerzenden Blickes untergehst. Schachmatt, ich habe dich besiegt. Ich habe dich gestürzt, hinweg von deinem Thron. Du hattest mich in die Hölle auf Erden gesperrt und wolltest mich vernichten, mich -samt meiner Gedanken. Weil du wusstest, dass meine Worte Gift für dich sind. Weil du wusstest, dass ich die Wahrheit aussprechen würde. Weil du wusstest, dass ich Recht haben würde. Dich überkam die Angst, die Angst deinen Stolz ein einziges Mal zu überwinden. Du konntest dir deine Fehler nicht eingestehen und gabst deswegen alles auf. Du gabst mich auf, du gabst dich auf und du gabst uns auf.
Und jetzt liegt das alles wie ein Fluch auf mir. Es verfolgt mich Tag und Nacht, du suchst mich in meinen Gedanken heim und hältst lächelnd einen Dolch hinter deinem Rücken. Wie lange dauert es noch, bis du deine Rache in mein Herz rammen wirst?  Sei so fair und nenne mir den Tag, an dem du lachend mein Herz durchbohren wirst. An dem du dich ganz von mir befreist, an dem du mein Herz in tausend Stücke reißt.
Schachmatt, ich habe gewonnen,  du hast mich verloren. Schachmatt, gib endlich auf.

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