Schönheit.
Barfuß auf Asphalt und Gras, das liebe ich. Das Knarren aller Stufen. Den Geruch von Wald. Die Blicke fremder Menschen. Merkwürdige Angewohnheiten. Das Funkeln der Sterne in der Nacht, die Sonne, wie am Tag sie lacht. Barfuß durch die Dunkelheit und über Stock und Stein. Deine Blicke. Das Rauschen des Meeres. Das Knacken von Knochen. In der Realität träumen. Abschiede und Wiedersehen auf Bahnhöfen. Das Warnsignal der U-Bahnen bevor sie losfahren. Ich liebe das Pfeifen des Windes beim Radfahren. Gute-Nacht-Geschichten. Barfuß rennen, Barfuß schleichen. Ausversehen unglaublich laut sein, wenn man sich bemüht möglichst leise zu sein. Deine Stimme. Sich vollkommen blind durch die Dunkelheit tasten. Das Geräusch von Absatzschuhen in hallenden Gebäuden. Den Geruch von frischem Popcorn. Die verschwommene Sicht durch die Fenster, wenn es regnet. Das Klopfen des Herzens einer anderen Person zu spüren. Laute Gedanken und leise Worte. Singende Vögel, lachende Kinder. Lange Umarmungen. Gute-Nacht-Textnachrichten. Glückskekse öffnen. Ich liebe Melodien, welche tagelang im Kopf bleiben. Das Anlecken der Briefmarken, das Einwerfen der Briefe. Das Flackern von Kerzen. Das Träumen zu zweit. Das Ticken von Uhren. Dein Lächeln. Heißes Wasser auf kühler Haut. Eis im Winter und Weihnachtstee im Sommer. Die nicht vorhandene Bedeutsamkeit mancher Dinge. Ängstliche und starre Blicke. Wörter so lange wiederholen, bis sie merkwürdig klingen -das liebe ich. Das Platzen von den Luftblasen der Plastikfolie. Hektische Schritte und geduldige Zuhörer. Über unrealistische Situationen nachdenken. Deine Worte. Der Fantasie Beachtung schenken. Den Geruch von frisch gemähtem Rasen. Den Wolken beim vorbeiziehen zuschauen. In den Tag hinein leben. Augenblicke voller Frohsinn. All das und noch viel mehr.
Du bist nicht nur Anker, sondern ganzer Hafen für mein Schiff. Schützt mich vor jedem Sturm, trägst mich sicher über die Wellen hinweg -über jegliche Wogen der Verzweiflung.