violett zu schwarz.
Lange Zeit nichts –einfach Leere. Und für mehr als das hat es jetzt nicht gereicht, denn meine Seele lechzt nach einer Erfüllung, diese Stille ist die größte Qual. Gedankenfetzen schlagen Wogen, brechen über mir herein. Des Kummers Kraft zieht mich noch tiefer in die Schluchten. Die Sehnsucht nach ein wenig Sicherheit bringt mich immer näher an den Grund des Sees der Verzweiflung. Stehe unter dem Schatten der Vernunft, ihr grauer Schleier senkt sich über mir. Die hellsten Sterne versinken in der Schwärze meiner Seele, ertrinken in dem Zorn. Kann mich selbst nicht aus diesem Grauen retten, kann mich nicht vor der Dunkelheit verstecken. Siehst lediglich noch die Finsternis in meinen Augen funkeln, bis mein Blick sich wieder senkt. Bis ich an meinem eigenen Hass ertrinke..
Es mag sein, dass letztlich nur noch die Asche als Andenken an dich existiert, denn ich habe alle Erinnerungen verbannt.