achtundachtzigzweidrittel.

Veröffentlicht auf von Knöpfchen.

Eine Sekunde lang hörte ich auf zu kämpfen, bloß eine Sekunde lang. Nur eine Sekunde hatte ich aufgegeben, nur diese eine Sekunde lang verlor ich den Mut. Und bloß diese eine Sekunde brauchtest du, um alles kaputt zu machen. Eine Sekunde lang hatte ich vergessen, mich an die Hoffnung zu klammern und in genau diesem Moment schlichst du dich heimlich fort. So wie du es immer tust, wenn du nicht weiter weißt. Doch irgendwann wirst du der jenige sein, der merkt, dass er mich in der letzten Sekunde verloren hat. Weil du immer fliehst, wenn du Angst vor der Wahrheit hast. Sag nie wieder, dass ich nicht den Mut besitze etwas durchzuziehen. Denn hättest du den Mut, dann wärst du jetzt hier, hier bei mir. Doch das Schreckliche an der ganzen Sache ist, dass ich dir immer und immer wieder die Tür öffnen würde. Immer und immer wieder würde ich dich in mein Herz lassen, obwohl ich weiß, dass du irgendwann wieder gehst.

Aber sag mir doch, wenn du wiederkommst, wie lange gedenkst du diesmal zu bleiben?

"Es ist okay " – ist es das, was du hören möchtest?
Aber wie kann ich das sagen, wenn du der Grund all meiner Sorgen bist?

 

 

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