kann sein? nein, ist so!
Litt tagelang unter höllischen Schmerzen und starb tausend Tode. Doch es gab nicht einen Moment, in dem du mir von der Seite gewichen bist.
Brauchte Ewigkeiten, um dir meine Seele zu offenbaren. Doch es gab nicht einen Moment, in dem du das Warten satt hattest.
Ließ mir unerträglich viel Zeit, um dir endlich mein Vertrauen zu schenken. Doch es gab nicht einen Moment, in dem du unruhig wurdest.
Machte unausstehliche Anschuldigungen und warf dir alles Mögliche an den Kopf. Doch es gab nicht einen Moment, in dem du mir nicht zugehört hast.
Klagte ab und an zu viel über meinen Kummer. Doch es gab nicht einen Moment, in dem du nicht probiert hast, mich zu verstehen.
Zweifelte an allem und wollte alles hinschmeißen. Doch es gab nicht einen Moment, in dem du nicht für mich da warst und mir nicht helfen wolltest.
Und jetzt gibt es nicht einen Moment, in dem mir Zweifel kommen. Jetzt gibt es nicht einen Moment, in dem ich zögern werde gemeinsam mit dir weiterzugehen.
Tausend Dank -nein, dir gebührt viel mehr, als ich dir je geben könnte!
Die Finsternis des Schreckens sitzt wie der dunkelste Schatten über dir. Wartest vergebens auf ein Licht, was diese Dunkelheit durchbricht. Fürchtest dich davor, an jener Düsterheit zugrunde zugehen. Los- Sperr diese Kälte aus, lass mich sehen, wie du lebst. Lass mich spüren, was du fühlst. Zeig mir, wie sich das Wir anfühlt.
Man fängt wohl erst, wenn man todkrank ist, an, wirklich über das Leben nachzudenken.