(Be)Achtung des Willens.
Die Berge waren hoch, so hoch, kaum zu erklimmen. Das Wasser war so tief, wir ertranken. Wir versanken in der Trauer. Die Schauer der Angst überkamen mich und ich entkam nicht. Die Angst quälte mich, du sagtest mir, das zählt nicht. Was zählte denn dann, etwa mein Wille? Diese Stille, sie bedrückte mich. Sie rückte näher Stück für Stück. Ich kam nicht heraus aus dem Nichts, kam nicht zurück in die Weite. Nein ganze Breite voll Leere, nichts als nichts war zu sehen im Ganzen. Es fiel mir so viel leichter über die Wehmut und den Kummer zu klagen, als dem Funken der Freude in mir Beachtung zu schenken, welcher mich mit lodernder Kraft durchdringen wollte. Suchte nach Fehlern, suchte das Böse dieser Welt, obwohl das Glück sich vor mir ausbreitete. Die Realität zeigte sich mir als Hölle, der Himmel schien so weit weg. Unerreichbar. Brach aus allem aus, war nicht darauf aus den Illusionen des neuen Auftaktes Glauben zu schenken. Will mich nicht den Massen fügen, niemals werde ich glauben euren Lügen.
Ausbrechen aus der Stille, DAS ist mein Wille!
Wenn ich das alles unversehrt durchstehe, mache ich drei Kreuze.
(Bild: von mir gemalt. schlechte Qualität)