diabolus.
Die Hände dem Himmel empor gestreckt richte ich mich langsam wieder auf. Wie der Phönix aus der Asche, so brech ich aus der Stille aus. Mich vorsichtig ans Glück herantastend, schöpfe ich neue Hoffnung. Habe die alten Träume längst verbannt, all die Bilder längst verbrannt. Bin nun nach langer Zeit der Qualen wieder auf dem Boden der Tatsachen angekommen. Erst durch den unsanften Aufprall habe ich gemerkt, dass ich immer weiter aus deinen Gedanken verschwinde, während du für immer in meinen bleibst. Denn dein Name war mein Anker, deine Stimme war mein Kompass. Du warst mein Zufluchtsort, wenn die schwarzen einst vereinzelten Gedanken, zu einem dichten dunklen Schleier wurden. Immer, wenn ich feststellen musste, dass es keine losen Gedanken mehr waren, sondern klare große Wünsche, dann konnte ich zur dir flüchten. Dann warst du für mich da. Vielleicht werde ich ja eines Tages verstehen können, warum ich nun statt bunter Farben nur noch die letzten Überreste des einstigen Schlachtfeldes sehe. Vielleicht werde ich dann verstehen, warum du gegangen bist und unter deinem schönsten Lächeln den Kummer in mein Herz branntest. Dich ein letztes Mal zu mir umdrehtest mit deinem Blick alles in Flammen warst, nahmst die Liebe mit dir fort, meinen Halt. So gingst du still schweigend fort, während ich innerlich verbrannte.