grauer nebel.
Zu was bist du geworden? Du sagtest dir fehle die Zeit, du sagtest dir fehle die Kraft. Ich sage du lügst. Ich sage dir fehlt einfach der Mut. Jetzt fallen die Türen aus allen Angeln, Wände lassen Putz. Zermürbt ist nicht nur das Fundament, zermürbt ist auch mein Herz. Laub lässt sich draußen nieder, Staub rieselt auf alles hinab. Ein Mantel der Vergessenheit hüllt alles ein, was mal eine Bedeutung hatte. Du gingst immer zu weit und gehst nun allein. Denn letztlich hast du mich verloren. Mich, irgendwo zwischen hoffen und beten, zwischen aufgeben und sich wieder erheben. Bist durchnässt durch all die Zweifel und letztlich dann eingefroren durch den Hass. Ich muss mir keine Sorgen mehr um dich machen, du spürst ja nichts. Du fühlst ja nichts.
Es existiert nur das, woran wir glauben. Wieso bist du dann immer noch da? Ich habe dich doch längst aufgegeben..