mein liebster.
Und ich schaue mir dumme Filme an, mit dir. Wir träumen von einem Haus mit Garten in dem ein Kirschbaum steht. Von lachenden Kindern und einem kleinen See. Und ich weiß, dass du mir zuhörst, wenn ich dir von meiner Traurigkeit erzähle. Machst den Kaffee extra stark für mich. Und wenn ich dann bei dir bin umarmst du mich ganz fest, damit ich weiß, dass du da bist. Legst eine Platte auf und deckst mich zu. Jedes Mal, immer wenn ich mich erschießen will. Wir lauschen dem Kratzen auf Vinyl. Bekannte Melodien bringen mich wieder zurück. Erinnere mich an die Pläne, die wir machten. Ans Meer wollten wir fahren. Du sitzt neben mir, auf deinem Platz. Ja, neben der Traurigkeit hast du dich niedergelassen und bittest sie zu gehen. Du baust mich auf, sammelst alle Scherben auf und nimmst meine Hand. Bekommst das Feuerzeug immer an, wenn ich verzweifle. Auf meine Frage, was ich dir denn zurück gebe, meintest du: Du würdest all das auch für mich tun. Das weiß ich zu einhundert Prozent, daran muss ich auch nicht zweifeln. Irgendwann kommt der Tag an dem ich vor deiner Tür stehe. Hand in Hand mit der Traurigkeit. Dann wirst du mir Kaffee kochen und ich werde deinetwegen wieder lächeln. Du gibst mir sooo viel, wie kannst du an dir zweifeln.'
..und ich kann nichts anderes tun, als dich anzulächeln.