Rettilps.
Wenn ich an dich denke, schaue ich in den Himmel und sehe dein Gesicht. Das Gesicht einer einst so viel bedeutenden Person - wie ein Licht in der Dunkelheit. Wollte mich all den Gefühlen erst nicht aussetzen, wollte mein Herz nicht mehr spüren. Mein Bewusstsein und ich hatten von da an einen Vertrag abgeschlossen, von da an stand ich unter dem Zwang alle Fakten als Fiktionen zu betrachten. Doch wenn einem die Realität wie ein Splitter unter die Haut fährt, bleibt einem nichts anderes übrig, als endlich aufzuwachen. Wenn einen die Wirklichkeit einholt und alle Strategien des Weglaufens und dessen pragmatisch erscheinenden Vorzüge in Luft auflöst, dann steht man einfach von Panik ergriffen da. Unsicher und verängstigt davor, den Tatsachen ins Auge blicken zu müssen. Dann klebt man am Boden fest -sich von der Stelle bewegen unmöglich- und die einzige Chance wieder einen Fuß vor den anderen zu setzen liegt darin, sich endlich mit allem auseinanderzusetzen. Natürlich wird man irgendwann melancholisch, fast kraftlos und gebrochen wieder einen Schritt nach vorne gehen können. Aber es ist immerhin ein Schritt nach vorne und kein Schritt zurück.
Können wir den Tod nicht einfach aufhalten?
Dein Licht ist noch nicht erloschen, es leuchtet stehst weiter auf. Ich will nicht, dass es wie die Sonne untergeht. Du sollst ewig weiterscheinen, auch wenn nur ich es seh. Verlass' uns nicht, sonst sind wir bald nurnoch von der Finsternis umgeben.