sanguinem cordis.

Veröffentlicht auf von Knöpfchen.

Du balltest die Fäuste und schlugst auf alles ein. Wolltest alle Erinnerungen vernichten. Die Wut überkam dich und ich entkam dir nicht. Stand einfach da und sah dir dabei zu, wie du weinend alle Schlösser der Hoffnung nieder risst. Mich mit blutenden Händen zu Boden warfst und dein Leben verfluchtest. Tratst auf mich ein, wolltest mich aus deinen Gedanken streichen. Trommeltest wutentbrannt auf Wände und Türen ein. Kamst nicht gegen deinen Kummer an. Ich wünschte, ich könnte sagen, dass ich dir helfen konnte.

Mein Herz bleibt stehen, bei dem Gedanken, dass ich dich verloren habe. Zwischen meiner Wirklichkeit und deinen Lügen. Zwischen unserem Blut und unserer Angst.


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