Segelschiff.s
Starker Wellengang des Meeres der Verzweiflung, treibst wie ein verlorenes Segelschiff fort. Jegliche guten Dinge filterst du hinaus und schickst sie zurück ins offene Meer –alles Schlechte aber findet Platz. Solange bis das Schiff die Lasten nicht mehr trägt, bis die Segel dem brausenden Wind nicht mehr stand halten und es letztlich untergeht, weil deine Seele aufgab. Schließlich angespült an den Strand der Einsamkeit, der dir die Zuflucht gewährt. Schleifst das verrottende Fundament deiner Selbst durch die Dunkelheit, schleppst dich kraftlos durch diese verlassene Gegend –diese Nacht gehört nur dir. Stolperst ab und an über kleine Reste der Angst, doch dein Gang wird mit Beginn des Tages sicherer. Die Sonne trocknet dein von Schmerz durchnässtes Gemüt, heilt alle Wunden und wärmt dein Herz wieder auf.
Das Gute ist, dass man beim Fall keine Kraft aufwenden muss. Gelobt sei die Schwerkraft.
Klaust meine Worte, raubst mir alles was ich noch besitze. Reißt mit Leibeskräften jegliche Wörter aus meinem Herzen und den Reichtum aus meiner Seele und versuchst alles in dir aufblühen zu lassen. Aber das, was du damit vorgibst zu sein, bist nicht du.. du hast nur wieder eine neue Maske. Glückwunsch, du herzlose Diebin.