Tausend Teile.
Wenn Leben Lieben heißt, gehört das Leiden dazu. Aber dennoch hast du nicht das Recht, mein Leben zu leiten. Gleite so dahin, füge mich den Wellen. Treibe leise weiter –ganz unbemerkt. Warum kann man nicht einfach leben, ohne leiden zu müssen, wenn die Wellen Schaum schlagen? Weshalb kann man nicht einfach lieben, ohne leiden zu müssen, wenn das Wasser steigt? Wieso kann man nicht einfach hoffen, ohne leiden zu müssen, wenn ein großer Sturm aufkommt?
Des Leidens Konsequenzen zeichneten einst ein unerträglich schmerzendes Bild auf meiner Seele. Kein Trost kann es heilen, die einschneidenden Erlebnisse richteten schon längst großes Unheil an.
Die Sehnsucht plagt mein‘ müden Geist, zerstört ihn immer weiter. Zerbrochen ist mein Herz entzwei und niemand kann es heilen. Nur noch die Traurigkeit flüstert deinen Namen in die Dunkelheit der Nacht. Fort soll Schmerz und kommen soll das Glück, denn diese Zeit der Trauer liegt schwer auf meinen Schultern. Lastet auf dem Rest meines Herzens, lässt weiter brechen es –in tausend Teile wird es letztlich zerspringen, wenn dein Blick mich noch mal trifft.