Anthrazit.

Veröffentlicht auf von Knöpfchen.

Die Traurigkeit tropft leise von der Decke, hinein in den See der Grausamkeit. Lauter leidende Gesichter, stets im Kampf um Hab und Gut.  Stets drauf und dran die Waffen zu heben, ganz grundlos. Tranken alle aus dem Kelch des Mutes, sind ganz betäubt von Gelüsten der Rache. Spüren das Kribbeln unter der Haut. Das Blut der Feinde an ihren Klingen, rennen sie dem Unglück entgegen. Ich will einfach nur fliehen. Ich laufe und laufe, so, als würde es mich weiterbringen. Doch es funktioniert nicht. Das Einzige was ich mir wünsche, ist, dass du mich retten kommst. Doch du bist dabei an dem Gefühl von Macht  Gefallen zu finden. Du hast dich der klagenden Masse angeschlossen, hast deine Fackel gehoben und alle Versprechen in Brand gesteckt. Jubelst, schreist, applaudierst den Reden der Randalierer. Du bist kein Freiheitskämpfer mehr. Diese Welt ist schrecklich. Du bist schrecklich.  

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