entflohen.
Ich bin entflohen.
Ich habe es gewagt –Bin einen Schritt voran gegangen, hinein in die Ungewissheit. Ich tauchte ein, begab mich in die Tiefen des Nichts. Mit der Absicht zu vergessen. Zu verdrängen, zu entkommen. Dem hier und jetzt, dem dann und wann, dem ab und zu. Keine Zwänge mehr, keine Zweifel. Weder Angst noch Schmerz, einfach umhüllt von wohltuenden Nichts trieb ich für eine Weile dahin. Machte mir keine Sorgen, sondern Gedanken. Ich war Teil von der mich umgebenden Leere. Ich schwieg, träumte, schlief. Schlief trunken vor lauter Einsamkeit. Eine Einsamkeit ohne jegliche Sehnsüchte, ich genoss sie. Ich lebte in ihr. Fand den Frieden in mir selbst.
Ja. Ich bin an einem Ort angekommen, an dem mein Herz zu heilen beginnt.